Taizéfahrt 2026: Eindrücke eines Teilnehmers
Wenn Jugendliche freiwillig eine Woche in ein Kloster fahren, dann muss das schon etwas bedeuten!
Im März sind wir mit einer achtköpfigen Gruppe nach Taizé gefahren, ein kleines Dorf in Mittelfrankreich mit einem wunderschönen Kloster. In der "Internationalen Begegnungsstätte Taizé" haben wir sieben Tage lang das Leben der Klosterbrüder miterleben können. Dazu gehörten drei Gebete am Tag, morgens, mittags und abends, sowie kleine Jobs, um die Gemeinschaft zu unterstützen und eine tägliche Bibelgruppe.
Es sollte aber nicht nur um die alltäglichen Routinen gehen. Im Vordergrund stand vor allem der Austausch mit Menschen aus aller Welt, zu dieser Zeit insgesamt rund 400 Gäste. So unterhielt man sich häufig auf Englisch, lernte dabei aber Menschen z.B. aus Irland, Taiwan, Schottland, USA, Frankreich und selbstverständlich aus Deutschland kennen.
Unsere Gruppe besuchte ebenfalls die Nachbarstadt Cluny, in der wir gemeinsam ein Café besuchten und die Geschichte der Stadt erkundeten.
Täglich trafen wir uns zu kurzen Gesprächsrunden, ein kleines Spiel durfte natürlich auch nie fehlen.
So waren sich nach sieben Tagen acht Menschen gar nicht mehr so fremd und vermissten bereits bei der Abreise diesen wundervollen Ort. So viele Menschen haben wir kennengelernt, so viele Geschichten gehört - und in einem waren wir uns einig: Diese Fahrt hat Wiederholungsbedarf!